Rezension The Traitor Queen / Sonea – Die Königin

Über die
Autorin
Quelle

Trudi
Canavan wurde in Melbourne geboren und wuchs in der Vorstadtgegend
Ferntree Gully auf. Bereits 1999 bekam sie den Aurealis Award für
die Beste Fantasy Kurzgeschichte „Whispers oft he Mist Children“.
Im November 2001 wurde der erste Band der „Gilde der schwarzen
Magier“ in Australien veröffentlicht. Erst 2006 schaffte es die
Reihe auch in deutsche Bücherregale.
„Trudi
Canavan lives in Melbourne, Australia. She has been making up stories
about people and places that don’t exist for as long as she can
remember. While working as a freelance illustrator and designer she
wrote the bestselling Black
Magician Trilogy, which was published in 2001-3 and was named an
‘Evergreen’ by The Bookseller in 2010. The Magician’s
Apprentice, a prequel to the trilogy, won the Aurealis Award for Best
Fantasy Novel in 2009 and the final of the sequel trilogy,The Traitor
Queen, reached #1 on the UK Times Hardback bestseller list in 2011.
For more info, visit www.trudicanavan.com.“ Quelle 
Klappentext
Sonea,
die Schwarze Magierin von Kyralia, ist überglücklich, als ihr Sohn
Lorkin von den Sachakanischen Rebellen freigelassen wird. Endlich
wird er nach Hause zurückkehren. Aber zuvor verlangt der König von
Sachaka, dass der junge Mann alle Informationen preisgibt, die er
über die Verräterinnen hat. Doch Lorkin hat sich in eine der
Rebellinnen verliebt und ist nicht bereit, sie auszuliefern. Der
Sachakanische König droht, Lorkin sein Wissen mit Gewalt zu
entreißen. Da bricht Sonea das oberste Gesetz für Schwarze Magier
und verlässt Kyralia. Sie wird ihren Sohn nicht im Stich lassen –
und hofft, dass ihr Eingreifen keinen Krieg auslöst …
Leseprobe
Eine Leseprobe findet
ihr auf der Seite des deutschen Verlags: 
Cover
und Titel

Zunächst
einmal muss ich meinen Frust über den deutschen Titel loswerden, der
nämlich total irreführend ist. Während der englische Titel „The
Traitor Queen“ auf die wichtige Rolle der Rebellen hinweist, führt
der deutsche Titel zur absoluten Fehlannahme Sonea könnte irgendwie
zur Königin werden. Ich habe ohnehin nie verstanden, warum die
Bücher im deutschen „Sonea – …“ heißen, da Sonea in der
„Traitor-Spy“ Trilogie keines Falls die alleinige Hauptrolle
übernimmt. Vielmehr geht es, meiner Meinung nach recht gleichmäßig
gewichtet, sowohl um Sonea, wie auch um ihren Sohn Lorkin, die
Novizin Lilia und den Botschafter Dannyl. Da ist es einfach
unpassend, den Fokus so auf Sonea zu legen, zumal die englischen
Titel durchaus gut zu übersetzten gewesen wären. Aber nachdem man
den Fehler ja bereits beim ersten Band begangen hatte, konnte man es
ja später auch nicht mehr ändern. Als zweiten Kritikpunkt kann ich
auch direkt zum Klappentext anbringen, in dem behauptet wird, Sonea
würde bei ihrer Reise nach Sachaka ein Gesetz brechen, was auf
keinen Fall stimmt, da die Gilde selbst sie nach Sachaka schickt.
Zum
Cover kann ich sagen, dass es sich sehr gut in die Reihe der anderen
Bände einfügt, da auch dort immer Magier in einer weiten Robe zu
sehen waren. Eigentlich ein bisschen nichtssagend, aber durchaus
passend. Schade finde ich, dass auf der deutschen Variante nicht
steht, dass es sich um den 3. Band der Reihe handelt. Interessiert
zwar niemanden, der das Buch gezielt kauft, aber mich ärgert es
schon manchmal, wenn man mal wieder bei einer Reihe nicht auf den
ersten Blick herausfinden kann, in welche Reihenfolge die Bände
gehören.
Fazit

So,
nach dem ganzen Gemecker nun mal zum eigentlichen Inhalt des Buches.
Ich kann nur sagen, dass ich wieder einmal wirklich begeistert war.
Ich habe von Trudi bisher sowohl die Gilde der schwarzen Magier
(übrigens auch hier ein irreführender deutscher Titel), als auch
„Das Zeitalter der Fünf“ gelesen und war immer begeistert. Da
hat mich diese Fortsetzung natürlich besonders gefreut. „The
Traitor Queen“ ist der fantastische Abschluss der
„Traitor-Spy“-Trilogie und ich bin froh, endlich zum Lesen
gekommen zu sein. Ich finde Trudis Schreibstil unglaublich mitreißend
und fesselnd und konnte das Buch besonders auf den letzten 200 Seiten
nur schwer aus der Hand legen. Der Perspektivwechsel zu den einzelnen
Schauorten und Charakteren steigert die ohnehin schon aufgebaute
Spannung zusätzlich indem man bei einer besonders spannenden Stelle
schnell wieder wo anders hingebracht wird. Dabei gelingt es ihr
fantastisch, den Leser mitzunehmen, so dass man immer weiß, wo man
gerade ist. Die Charaktere sind wie immer gut beschrieben und man
erhält tolle Einblicke in die Gefühlswelt der einzelnen Personen.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und da das Ende Raum für
eine Fortsetzung lässt, hoffe ich doch mal, dass diese irgendwann
kommen wird. Solange freue ich mich auf den für Mai 2014 geplanten
1. Band der Millenium’s Rule Trilogie „Thief’s Magic“. 
Bewertung:
                                              ♥♥♥♥♥

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Na 🙂
    Ich habe ja auch die "Gilde der schwarzen Magier" gelesen und habe diese Trilogie schon endlos lange auf meinem SuB liegen … Ich weiß auch nicht, warum ich sie noch nicht gelesen habe? Mal schaun, vielleicht im Sommer mal 😀

    Hat die denn die komplette Trilogie gefallen?

    *knutscha*

  2. Also ich fand alle drei Bücher gut und bin froh jetzt endlich den letzten Band gelesen zu haben^^ Ich finde es war ein guter Abschluss. Ich hatte den letzten Band jetzt aber auch schon ein wenig länger bei mir rumstehen. Und dann überkam es mich letztens und ich musste ihn unbedingt lesen 🙂

    :-* Liebste Grüße

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