Rezension „Ewig Wir“


Titel: Ewig Wir
Autor: Janet Clark
Reihe: Deathline 2/2
Format: Hardcover
Preis: 17,00 €
Format: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
Seitenanzahl: 400
ISBN: 978-3-570-16514-0 / 978-3-570-31262-9
Meine Wertung: 3,5/5 Herzchen
Verlag: Random House – cbj Jugendbuch
Will ich kaufen!

Über den Autor

Janet Clark arbeitete nach ihrem Studium als wissenschaftliche Assistentin, Universitätsdozentin und Marketingchefin in Belgien, England und Deutschland. Nach einer erfolgreichen Karriere im Wirtschaftsbereich, startete sie 2010 noch einmal von Null: als Autorin. 2011 wurde ihr erster Roman veröffentlicht. Seitdem erschienen 4 weitere Romane und eine vierteilige Serie. Neben dem Schreiben setzt sich Janet Clark als Präsidentin der Mörderischen Schwestern e.V. für die Rechte von Autorinnen ein.

Quelle

 

Klappentext

Eine Liebe so unendlich wie das Universum

Nachdem die 16-jährige Josie einen schicksalhaften Sommer lang ihre große Liebe in dem faszinierenden jungen Indianer Ray finden durfte, muss sie nun herausfinden, ob ihre Liebe wirklich stärker ist als der Tod. Denn Ray ist über die magische Deathline gegangen, um seinen Stamm und Josies Welt vor dem Verderben zu retten. Doch die mysteriösen Ereignisse in Josies Heimatstädtchen reißen nicht ab und sie versucht verzweifelt, Kontakt zu Ray aufzunehmen. Denn wenn ihr dies nicht gelingt, ist nicht nur ihr Zuhause dem Untergang geweiht, sondern auch ihre Liebe zu Ray …

Quelle

 

Leseprobe

Zur Leseprobe geht es HIER.

Cover

Das Cover gefällt mir richtig gut. Keine typischen Gesichter, der Titel sieht aus wie aus Sternen zusammengesetzt und passt damit zur Atmosphäre des Buches. Farblich hat mir der erste Band mit seiner Nachtstimmung noch etwas besser gefallen, weil dieser zweite Band durch die Farbe insgesamt sehr feminin wirkt. Aber immer noch sehr schön und für mich ein rundes Design.

 

Über das Buch

„Jede Zeit hat ihre eigenen Erklärungen und Begrifflichkeiten für Dinge, die wir nicht verstehen. Egal, wie wir den menschlichen Körper erforschen werden, die Seele wird uns immer ein Rätsel bleiben. Wir können sie nicht fassen, sezieren und unter ein Mikroskop legen. Aber wir wissen, dass es das Unfassbare und Unerklärliche der Seele ist, das uns ausmacht.“

Bei diesem Buch fällt es mir fast ein bisschen schwer, genau  festzulegen, wie gut ich es fand. Der erste Band „Ewig Dein“ hat mir damals ziemlich gut gefallen, aber irgendwie fiel mir der Einstieg in den zweiten Band ziemlich schwer. Wie schon zuvor wird das Buch aus der Ich-Perspektive von Hauptprotagonistin Josie erzählt, die ihre Erlebnisse quasi für den Leser aufschreibt. Dadurch lernen wir sie natürlich sehr gut kennen, erfahren aber auch nur, was Josie erfährt, wodurch man als Leser ganz schön im Dunkeln tappt. Natürlich konnte man so gut mit Josie mitfühlen, aber ihre Emotionen und Gedanken erschienen mir in diesem Band manchmal einfach sehr anstrengend. Und obwohl sie generell ein toller Charakter ist, den man gerne als Freundin wünscht, so hat sie mich hier doch ein paar mal enttäuscht. War sie zuvor noch fleißig und hilfsbereit, ohne dabei schwach zu sein, wirkte sie jetzt eher naiv. Denn während in Angels Keep immer mehr Chaos ausbricht, versucht sie krampfhaft, alle Probleme allein zu lösen.

Aber es gab zum Glück noch altbekannten Nebencharakteren wie Josies Bruder Gabriel und ihren besten Freunde Menschen, die sie dennoch nicht im Stich gelassen haben. Und auch ein paar neue interessante Charaktere sind dazu gestoßen, wie die esoterisch angehauchte Serena und Dassler, die als Gäste in der Ranch einchecken.

Die Geschichte fand ich thematisch weiterhin interessant. Die Idee mit dem einheimischen Indianerstamm und ihrer Verbindung zur Natur war einfach schön umgesetzt. Das Erzähltempo ließ aber vor allem im Mittelteil einiges zu wünschen übrig und ich hätte mir einfach ein bisschen mehr gewünscht als Josies Sehnsucht nach Ray, die oft im Mittelpunkt stand.

Das Ende war dann allderdings wieder sehr spannend und es wurden endlich einie Menge Fragen aufgeklärt, die sich zum Teil schon seit dem ersten Band aufgetürmt hatten. Generell zeigt sich hier mal wieder, das bei Janet Clark selten etwas ist, wie es zunächst der Fall zu sein scheint.

 

Fazit

„Ewig Wir“ ist ein guter Abschluss der Dilogie, der mit einer tollen Grundidee und guter Umsetzung aufwartet. Nur im Mittelteil war mit leider nicht genug los.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Random House.
Eure

Jana

Meine Bewertung

 

3.5 out of 5 stars

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen
%d Bloggern gefällt das: