Rezension „These broken stars – Lilac and Tarver“



Titel: These Broken Stars – Lilac und Tarver
Autorin: Amie Kaufmann, Meagan Spooner
Reihe: Starbound 1/3
Preis: 19,99
Format: Hardcover mit Schutzumschlag
Seitenanzahl: 496
ISBN: 978-3-551-58357-4
Meine Wertung: 4/5 Herzchen
Verlag: Carlsen
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Über die Autorinen

Amie Kaufmann 
Amie Kaufman wuchs in Australien und Irland auf und hatte als Kind das Glück, in der Nähe einer Bücherei zu wohnen. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihrem Hund Jack in Melbourne und schreibt Science-Fiction- und Fantasy-Romane für Jugendliche. Sie liebt Schokolade und Schlafen, hat eine riesige Musiksammlung und einen ganzen Raum voller Bücher. Quelle
Meagan Spooner 
Meagan Spooner wuchs in Washington, D.C., auf. Sie las und schrieb schon als Kind in jeder freien Minute, träumte damals aber noch von einer Karriere als Archäologin, Meeresbiologin oder Astronautin. Heute lebt sie ihre Abenteuerlust beim Schreiben und beim Reisen aus. In ihrer Freizeit spielt sie Gitarre, Videospiele und mit ihrer Katze. Quelle

Klappentext

Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls…

„Eine der packendsten, aufregendsten und schönsten Geschichten, die ich je gelesen habe. Wenn es sein muss, marschiere ich persönlich in jedes Haus, um Lesern das Buch vor die Nase zu halten!“ (Marie Lu) 

Dies ist Band 1 der Serie „These Broken Stars“. Band 2, „These Broken Stars. Jubilee und Flynn“, erscheint am 25. November 2016.

Leseprobe

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Cover

Das deutsche Cover ist schön. Die Farbgebung ist klasse, und passt mit dem Sternenhimmel einfach richtig gut zum Inhalt. Aber die englischen Cover fand ich sogar noch besser, auch wenn sie schon ziemlich kitschig waren 😉 Positiv hervorherben möchte ich aber noch mal das Design des eigentlichen Buches. Denn wenn man den Umschlag abnimmt, kommt darunter ein fantastischer Sternenhimmel zum Vorschein. 

Über das Buch

Lilac und Tarver – Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und plötzlich eine gemeinsame Geschichte teilen. Lilac LaRoux ist das reichste Mädchen des Universums, und Tarver ein einfacher Soldat. Es verbindet sie nicht mehr als eine flüchtige Begegnung auf dem luxuriösen Raumkreuzer „Icarus“, ehe das unglaubliche geschieht. Die Icarus stürzt ab, und Lilac und Tarver müssen plötzlich gemeinsam ums Überleben kämpfen. Dabei wird schnell klar, dass es auf dem Planeten, auf dem sie gestrandet sind noch mehr Gefahren gibt, als wilde Tiere und Kälte…
Die Geschichte wird abwechselnd aus den Ich-Perspektiven von Lilac und Tarver erzählt, wobei mir Tarver von Anfang an sympathisch war, während ich mit Lilac erstmal warm werden musste. Denn sie wirkt zunächst wie die typische Tochter aus reichem Hause, ehe klar wird, dass doch etwas mehr in ihr steckt. Sehr neugierig machen auch die kurzen Dialog-Auszüge am Anfang der Kapitel. In denen Tarver mit einer unbekannten Person spricht. Diese Dialoge lassen einiges erahnen und werfen gleichzeitig sehr viele Fragen auf und halten die Neugier hoch.
Charaktere sind in diesem Buch kaum vorhanden. Am Anfang kommen natürlich einige Randfiguren vor, aber spätestens nach dem Absturz sind Lilac und Tarver die einzigen Protagonisten, sodass man sich vollständig auf ihre Entwicklung konzentrieren kann, die sich auch meist gut nachvollziehen ließ. Manchmal hat es mich allerdings schon etwas gewundert, wie sich die beiden verhalten haben, vor allem, wenn man ihre Situation bedenkt. Dennoch hat es Spaß gemacht, ihre Beziehung zu verfolgen.
Die Story wird vor allem von Neugier von Seiten der Leser getragen. Es gibt immer wieder Hinweise auf bestimmte Ereignisse der Vergangenheit und der Zukunft, die einfach neugierig machen zu erfahren, was dahinter steckt. Ansonsten ist es stellenweise zwar spannend, und es gibt auch mal ein bisschen Action, aber die meiste Spannung wird hier eindeutig durch die Geheimnisse erzeugt, die es zu lüften gilt. Schade fand ich allerdings, dass das Sci-Fi Genre hier fast schon ein wenig in den Hintergrund gerückt ist, und bis auf die gelegentliche Erwähnung technischer Spielereien kaum eine Rolle gespielt hat.

Fazit

Alles in allem ist „These broken stars – Lilac und Tarver” eine spanende, wenn auch stellenweise etwas kitschige Geschichte, die sich leicht lesen lässt und Lust auf die weiteren Bände macht, auch wenn diese mit anderen Charakteren sein werden.

Vielen Dank an den Carlsen Verlag und Literaturschock für das Rezensionsexemplar.




                Meine Bewertung

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare

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