Rezension „Spiel der Macht“


Titel: Das Spiel der Macht
Autor: Marie Rutkowski
Format: Hardcover mit Schutzumschlag
Preis: 19,99 €
Seitenanzahl: 368
ISBN: 978-3-551-58388-8
Meine Wertung: 3/5 Herzchen
Verlag: Carlsen
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Reihe: Die Schatten von Valoria
Band 1: Spiel der Macht
Band 2: Spiel der Ehre
Band 3: Spiel der Liebe

Vielen Dank an den Carlsen-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Über den Autor

Marie Rutkoski wuchs als das älteste von vier Kindern in Illinois auf und stellte schon früh fest, dass sie ein Buchmensch ist. Heute lebt sie in New York, wo sie am Brooklyn College unterrichtet. Sie schreibt Romane für Kinder und Jugendliche und hat zwei Söhne.

Quelle

 

Klappentext

Als Tochter des ranghöchsten Generals von Valoria hat die siebzehnjährige Kestrel nur zwei Möglichkeiten: der Armee beizutreten oder jung zu heiraten. Aber Kestrel hat fürs Kämpfen wenig übrig; für sie ist die Musik das kostbarste Gut. Einem plötzlichen Impuls folgend ersteigert sie den Sklaven Arin, der sie auf unerklärliche Weise fasziniert. Schon bald muss sie sich eingestehen, dass sie mehr für ihn empfindet, als sie sollte. Doch er hat ein Geheimnis – und der Preis, den sie schließlich für ihn zahlt, wird ihr Herz sein …

Romantisch, mitreißend und brillant erzählt – »Spiel der Macht« ist der erste Band der Fantasy-Serie »Die Schatten von Valoria«.

Band 2, »Spiel der Ehre«, erscheint im Juni 2019. Band 3, »Spiel der Liebe«, folgt voraussichtlich im Winter 2019.

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Leseprobe

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Cover

Das Cover der deutschen Version spricht mich wesentlich mehr an als das englische Cover. Denn dort sieht man nur ein Mädchen in einem opulenten Kleid, was für mich nicht ganz so gut zum thema passt. Das deutsche Cover hingegen mit dem Dolch und den Rosenblüten wirkt besonders und sticht gleich ins Auge. Wunderschön ist das Buch übrigens auch ohne den Schutzumschlag, denn der Buchdeckel ist gänzlich in diese wunderschönen Rosenblätter gehüllt.

 

Über das Buch

Sag mir einfach nur, was los ist, Arin. Sag mir die Wahrheit.“ Als er sprach, klang seine Stimme rau. „Ich gehöre Euch. Wie könnt ihr glauben, dass ich Euch die Wahrheit sagen würde? Warum sollte ich?“ Der Sonnenschirm zitterte in Kestrels Händen. Sie öffnete den Mund, um zu sprechen. Doch dann begriff sie, dass sie, wenn sie es tat, nicht mehr Herrin dessen sein würde, was sie sagte.
– Spiel der Macht S. 189/190

Auf „Spiel der Macht“ war ich schon seit einiger Zeit sehr gespannt. Das englische Original „The Winners’s Curse“ steht schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste und ist z.B. bei Goodreads mit 4.01, also ziemlich gut, bewertet. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen, als ich mit dem Lesen angefangen habe.

Kestrel ist ein Mädchen aus sehr gutem Haus. Als Tochter des ranghächsten Generals von Valoria, der für seinen Herrscher erfolgreich Eroberungszüge in neue Länder anführt, liegt ihre Gesellschaft hoch im Kurs. Als Frau stehen ihr in der Gesellschaft zwei Möglichkeiten zur Auswahl, entweder kann sie heiraten und eine Ehefrau werden, oder sie schließt sich der Armee an, um in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten. Doch eigentlich steht ihr nach beidem nicht der Sinn, denn alles was sie möchte ist, in Ruhe Klavier zu spielen und sich ganz auf die Musik zu konzentrieren.

Und hier begann für mich ein bisschen das Problem, dass ich mit Kestrel hatte. Denn sie schien auf nichts anderes fixiert zu sein, als ihre Musik. Ihre beste Freundin ist ein typisches Mädchen, dass sich für den Heiratsmarkt und hübsche Kleider interessiert, was Kestrel beides furchtbar langweilt. Obwohl sie eine ganz gute Kämpferin und auch Strategin ist, hat sie kein Interesse an der Armee, der Grund dafür ist mir nie ganz klar geworden. Außerdem hält sie sich selber für super clever und allen anderen überlegen, was sie mir nicht so sympathisch gemacht hat. Sie hatte zwar auch ihre positiven Seiten, ich bin aber nicht so mir ihr warm geworden. Und auch die anderen Charaktere sind für mich leider nicht plastisch genug beschrieben worden. Arin mochte ich ganz gern, aber selbst über ihn erfahren wir leider nur sehr wenig und ich hätte mir da einfach noch etwas mehr gewünscht.

Die Handlung hätte ich mir insgesamt auch etwas spannender vorgestellt. In der ersten Hälfte des Buches passiert fast nichts außer gelegentlichen Shoppingtouren, und gesellschaftlichen Ereignissen. In der zweiten Hälfte hat das Buch dann zum Glück etwas an Fahrt aufgenommen, und nach dem Ende bin ich nun auch durchaus gespannt, wie es weitergeht, aber die überschwänglichen Meinungen kann ich nicht ganz nachvollziehen.

Fazit

Als Fazit kann ich sagen, dass „Spiel der Macht“ mit den hohen Erwartungen die ich daran hatte leider nicht mithalten konnte. Die Handlung war mir insgesamt zu zäh und die Charaktere nicht detailliert genug. Dennoch mochte ich vor allem die zweite Hälfte des Buches, in der endlich etwas mehr Spannung aufkam, und deren Ende auf eine hoffentlich spannendere Fortsetzung hoffen lässt.

 

Eure

Jana

Meine Bewertung

 

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