Rezension „Der Glanz der Dunkelheit“



Titel: Der Glanz der Dunkelheit
Autorin: Mary E. Pearson
Reihe: Die Chroniken der Verbliebenen
Preis Hardcover: 18,00 €
Seitenanzahl: 350
ISBN: 978-3946955085
Meine Wertung: 4,5/5 Herzchen
Verlag: Lübbe One
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Über die Autorin

Mary E. Pearson hat bereits verschiedene Jugendbücher geschrieben. Der Kuss der Lüge, Auftaktband der Chroniken der Verbliebenen, ist der erste ihrer Titel, der auf Deutsch erscheint. In den USA hat sie damit in Bloggerkreisen geradezu einen Hype ausgelöst. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Hunden in Kalifornien.

Klappentext

Siehst du die schöne Seite der Dunkelheit?
Sie fühlt sich an wie der Kuss eines Schatten.
Sie ist eine Berührung, so sanft wie Mondlicht.
Sei ganz still, dann fühlst du ihn auch – den Glanz der Dunkelheit.

Lias Zukunft könnte so einfach sein. Rafe wünscht sich nichts mehr, als sie zur Königin an seiner Seite zu machen. Doch Lia spürt, dass andere Aufgaben auf sie warten. Sie muss ihrem Heimatland zu Hilfe eilen. Für Morrighan würde sie notfalls auch in die Schlacht ziehen. Während sie Rafe schweren Herzens zurücklässt und einer ungewissen Zukunft entgegenreitet, quälen sie viele Fragen. Kann sie es schaffen, den drei Königreichen Morrighan, Venda und Dalbreck endlich Frieden zu bringen? Wie soll sie im Kampf gegen ihren Gegenspieler, den Komizar von Venda, bestehen? Und wird es für Rafe und sie eine Zukunft geben?


Leseprobe
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Cover

Dieses Cover gefällt mir am wenigsten von der Reihe, ist aber immer noch klasse. Es zeigt wohl Lia von ihrer kriegerischen Seite. Allerdings hätte es mir besser gefallen, wenn die Protagonistinnen auf den Covern etwas ähnlicher ausgesehen hätten, um wirklich Lia damit identifizieren zu können.

Über das Buch

Da ist es also endlich, das langersehnte Finale der „Chroniken
der Verbliebenen“. Vier Bände sind wir nun gemeinsam mit Lia vor einer
arrangierten Hochzeit geflohen, wurden entführt, haben gelitten und schließlich
gelernt zu kämpfen und uns zu behaupten. Wir hören nun, was die Welt uns zu sagen
hat und sind nun am Ende der Geschichte angelangt. Ob es mir gefallen hat? Tja,
da müsst ihr wohl weiterlesen.
Band 4 schließt erneut direkt an Teil 3 an, nicht zuletzt
natürlich auch, da Band 3 und 4 im Original ja ein Band sind. Ich war sofort
wieder in der Geschichte drin und konnte mit Lia mitfiebern. Nach dem Ende von
Band 3 hatte ich erwartet, dass es ziemlich schnell spannend werden würde und
man quasi die ganze Zeit Finalluft schnuppern würde. Allerdings ging es dann
doch erstmal wieder relativ ruhig los und steigerte sich erstmal langsam aber
sehr kontinuierlich zu einem großen Finale.  Sehr schön fand ich aber dieses Gefühl von
Bedrohung, dass die ganze Zeit in der Luft liegt. Lia geht immer wieder Risiken
ein, Gefahr lauert überall und trifft einen manchmal auch aus einer
unerwarteten Richtung. Es gibt wenige Verschnaufpausen, aber zum Glück schafft
es Mary E. Pearson dennoch immer mal wieder, einen heiteren Moment
einzustreuen. Insbesondere zum Ende hin hat sie dies noch einmal mit einer
interessanten Begegnung geschafft. Das Finale am Ende fand ich dann zwar gut,
aber hier hätte ich mir fast noch ein bisschen mehr zu gewünscht, nachdem wir
ja schließlich mehrere Bücher lang genau daraufhin gefiebert haben.
Gefreut habe ich mich sehr, dass vor allem auch Charaktere
wie Pauline immer wieder zu Wort kommen und einen etwas größeren Raum
einnehmen. Die zarte und freundliche Pauline hat wirklich eine ziemliche
Entwicklung durchgemacht, und ist wirklich ein toller Charakter.
Auch Lias Entwicklung hat mir hier wieder sehr gut gefallen.
Sie hat sich von einer eigensinnigen Prinzessin zu einer wahren Anführerin
gemausert, die schwere Entscheidungen treffen und auch Opfer bringen kann. Sie
stellt sich dem Unmöglichen entgegen und schafft dabei das Unmögliche.
Bei der einen oder anderen Entwicklung im Buch war ich
zunächst nicht so sicher, ob ich mich damit anfreunden kann. Im Laufe des
Buches fand ich es dann aber doch ganz gut und passend, aber dazu verrate ich
euch natürlich nicht mehr.

Fazit

Alles in allem fand ich, dass alle Fragen ziemlich gut beantwortet werden, am Ende kaum lose Enden übrig bleiben und ich das Buch ziemlich zufrieden zuschlage. Es gab unglaublich viele Facette und hat einfach wieder viel Spaß gemacht, Lia auf ihrer Reise zu begleiten. Ein lohnendes Finale!

Vielen Dank an Bastei Lübbe und die Lesejury für die tolle Vorab-Leserunde.
Eure




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