Rezension „Seelenlos – Splitterglanz“



Titel: Seelenlos – Splitterglanz
Autorin: Juliane Maibach
Reihe: Seelenlos 1/3
Format: Taschenbuch / EBook
Preis: 9,90 € / 3,49 €
Seitenanzahl: 317
ISBN: 978-3-00-052147-8
Meine Wertung: 4/5 Herzchen
Verlag: Indie
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Über die Autorin

Juliane Maibach wurde 1983 geboren und lebt zusammen mit ihrem Mann im malerischen Freiburg im Schwarzwald. Sie schreibt seit ihrer Kindheit,- zunächst Kurzgeschichten und Gedichte; später dann auch erste längere Geschichten und ganze Bücher, in denen sie ihre eigenen fantasievollen Welten erschaffen konnte. Inzwischen schreibt sie vor allem im Romantic-Fantasy Genre.

Nach einem Germanistik Studium arbeitete sie in verschiedenen Bereichen, unter anderem in der Verwaltung. Mittlerweile konnte sie sich jedoch ihren großen Traum erfüllen und arbeitet ausschließlich als Autorin. Mit ihrer ersten Roman Reihe Necare, die in fünf Bänden abgeschlossen ist, konnte sie eine Vielzahl an Lesern begeistern und in ihren Bann ziehen.

Mehr Infos über Juliane Maibach und ihre Bücher findet ihr auch auf ihrer Homepage.

Klappentext

»Einer Legende nach streifen die Anmagras der toten Nephim durch die Welt, immer auf der Suche nach einer schwangeren Frau. Sie dringen in die Körper der Ungeborenen ein, töten sie und übernehmen ihren Leib. Wie ein Parasit wachsen sie dann in der Frau heran, die nichts davon ahnt, dass ihr eigenes Kind längst nicht mehr am Leben ist, sondern von diesem grausamen Geschöpf umgebracht wurde. In diesen Kindern ist von Geburt an nichts Gutes zu finden …«
Auch Gwen muss die Grausamkeiten der Nephim kennenlernen, nachdem sie in einer für sie fremden Welt gelandet ist. Sie hätte niemals gedacht, dass sie sich jemals solche Fragen stellen müsste: Wie findet man den Weg zurück, nachdem man durch einen Spiegel gefallen ist? Wie tötet man ein Wesen, das keine Seele besitzt und beinahe unsterblich ist? Und wie soll man mit einem verschlossenen, schlecht gelaunten Kerl zurechtkommen, der in einem eigentlich nichts anderes als ein Mittel zum Zweck sieht und keinen Wert auf Gesellschaft legt?
Gwen verfügt über eine ganz besondere Gabe, die Tares auch für sich nutzen will: Sie kann das Licht der Splitter des Glutamuletts wahrnehmen. Setzt man diese zusammen, wird einem sein sehnlichster Wunsch erfüllt. Schon bald wird Gwen immer tiefer in die Geschehnisse hineingezogen und muss feststellen, dass sie nicht ohne Grund in diese fremde Welt gelangt – sie von dunklen Geheimnissen und drohendem Unheil umgeben ist: Die Seelenlosen sind nahe.

Leseprobe

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Cover

Das Cover finde ich sehr gelungen, weil es nicht nur gut aussieht, sondern auch zum Inhalt passt. Denn zu sehen ist ein Spiegel, und eben dieser ist von besonderer Bedeutung für die Protagonistin Gwen.

Über das Buch

Beim Ausräumen der Sachen ihres Großvaters entdeckt Gwen einen Spiegel, den dieser ihr hinterlassen hat. Dieser entpuppt sich bald als etwas ganz besonderes, als Gwen durch ihn in eine andere Welt katapultiert wird. Dort trifft Gwen auf den verschlossenen Tares, der ihre Gabe erkennt, die Splitter des sagenumwobenen Glutamuletts zu finden. Wenn Gwen ihm hilft, die Teile zu finden, wird er ihr im Gegenzug helfen, einen Weg zurück nach Hause zu finden. Doch Tares ist nicht der einzige, der auf der Suche nach dem Glutamulett ist…
Gwen war zumeist ein sehr angenehmer Charakter. Sie studiert Informatik und ist damit ein kleines Nerdmädchen. Als sie plötzlich in einer anderen Welt landet ist ihre erste Reaktion keine anstrengende Panikattacke, sondern der Versuch, das Ganze irgendwie zu erfassen und erstmal einen Unterschlupf zu finden. Diese pragmatische Art fand ich super, denn welchem Charakter hat es jemals geholfen, panisch oder schreiend durch die Gegend zu rennen? Auch als sie Tares begegnet wägt sie ihre Möglichkeiten ab und trifft dann eine praktische Entscheidung. Tares ist ein sehr geheimnisvoller Charakter, über den man insgesamt sehr wenig erfährt, was ihn nur noch geheimnisvoller macht. Seine Motive bleiben zunächst im Dunkeln, aber er war einfach klasse.
Wie in einem typischen Abenteuerroman erweitert sich die kleine Abenteurergruppe um Tares und Gwen nach und nach um weitere Mitglieder. Asrell und Niri waren beide Charaktere die, ebenso wie Tares, schwer zu durchschauen sind. Vor allem auf den zweiten Blick wird schnell klar, dass beide mehr sind, als sie zu sein scheinen, und ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Dabei gibt es aber immer wieder einige Überraschungen und ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung. Gefallen hat mir auch der Weltentwurf mit den vielen ungewöhnlichen Kreaturen, auch wenn manche davon wirklich gruselig sind, wie z.B. die Nephim.
Kritikpunkte sind für mich vor allem, dass mir die ganze Reise der Gruppe tatsächlich bisher ein wenig zu einfach schien. Gerade Gwen hüpft zwischen den Welten hin und her wie es ihr gefällt, und lebt einfach mal so quasi zwei Leben. Und anscheinend sind ihre fadenscheinigen Ausreden für ihre Freunde okay, was ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Der Action-Anteil ist gelungen, und spannend geschrieben, aber auch hier gab es noch keine wirkliche Herausforderung. Aber ich hoffe, dass der zweite Band sicher noch mehr Action zu bieten hat.

Die Story fand ich insgesamt sehr gelungen. Gerade am Anfang stellen sich unglaublich viele Fragen, die nicht immer sofort beantwortet werden, aber im Lauf der Geschichte lernt man immer mehr dazu und die Welt und die Charaktere besser kennen. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen und vor allem mit einem Detail hätte ich überhaupt nicht gerechnet und es hat mich ziemlich überrascht. Insgesamt merkt man diesem Band aber auch an, dass es eher ein Auftakt zu etwas größerem ist, was gerade a, Ende deutlich wird, und natürlich bin ich nun umso gespannter, was mich im nächsten Band erwarten wird.

Fazit

“Seelenlos – Splitterglanz“ ist ein gelungener Auftakt, der mich vor allem mit seinen Charakteren überzeugen konnte. Es gab immer wieder überraschende Wendungen und ich freue mich, die weiteren Geheimnisse der Story aufzudecken und die Suche nach dem Glutamulett weiter zu verfolgen.

Ein großes Dankeschön an Juliane Maibach für das Rezensionsexemplar.



                Meine Bewertung

Dieser Beitrag hat 13 Kommentare

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